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satzung_von_igmi

Nichtamtlicher Hinweis: §4.1.11 kommt eigentlich nach der Aufzählung der möglichen Geschäftsordnungsanträge.

Satzung der Interessengemeinschaft Mathematik/Informatik (IGMI)

§1 Name und Sitz

Die Interessengemeinschaft führt den Namen

Interessengemeinschaft Mathematik/Informatik (IGMI)

und hat ihren Sitz in 55128 Mainz.

§2 Zweckbestimmung und Aufgaben

  1. Die Interessengemeinschaft macht es sich ausschließlich zur Aufgabe, die Arbeit der Fachschaftsvertretung Mathematik/Informatik der Johannes Gutenberg-Universität (FSV) zu unterstützen. Zu diesem Zweck besitzt die FSV direktes Antragsrecht an den Vorstand.
  2. Dazu zählt insbesondere die Verwaltung der studentischen Spinde im Institut für Mathematik und die Verwahrung der eingezahlten Kautionen.
  3. Die Interessenvertretung verfolgt keine Bestrebungen politischer, klassentrennender und konfessioneller Art.
  4. Die Interessengemeinschaft ist selbstlos tätig.
  5. Sämtliche Einnahmen der Interessengemeinschaft dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet werden.
  6. Die Mitglieder der Interessengemeinschaft erhalten in ihrer Eigenschaft als Mitglieder keinerlei Zuwendungen aus Mitteln der Interessengemeinschaft. Sie haben bei ihrem Ausscheiden oder bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins keinen Anspruch auf Vereinsvermögen.
  7. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Interessengemeinschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

§3 Mitgliedschaft

  1. Die Mitgliedschaft kann nur von Studierenden, die an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz in einem der Studiengänge Mathematik, Informatik oder Computational Sciences immatrikuliert sind, erworben werden.
  2. Der Erwerb der Mitgliedschaft geschieht durch Abgabe der Beitrittserklärung und deren Annahme durch den Vorstand.
  3. Die Mitgliedschaft kann den gewählten Mitgliedern der FSV nicht verwehrt werden.
  4. Alle Mitglieder haben aktives und passives Wahlrecht.
  5. Die Mitgliedschaft erlischt durch Beendigung des Studiengangs, Verlassen des Studiengangs, durch eine Austrittserklärung an den Vorstand, durch Ausschluss durch die Hauptversammlung oder durch Tod.
  6. Ein Mitglied kann bei Vorliegen eines wichtigen Grundes ausgeschlossen werden, wenn ⅔ aller Mitglieder zustimmen. Auf einer beschlussfähigen Mitgliederversammlung genügen hierzu die Stimmen von ⅔ aller anwesenden Mitglieder.
  7. Bei der Abstimmung über den Ausschluss eines Mitglieds ist das betroffene Mitglied nicht stimmberechtigt.
  8. Es wird kein Mitgliedsbeitrag erhoben.

§4 Organe

§4.1 Hauptversammlung

  1. Die Hauptversammlung (HV) ist das höchste beschlussfassende Organ.
  2. Alle Mitglieder der studentischen Fachschaft Mathematik/Informatik der Johannes Gutenberg-Universität Mainz haben Rede- und Antragsrecht. Stimmrecht haben alle Mitglieder der Interessensgemeinschaft.
  3. Die FSV hat absolutes Vetorecht gegenüber aller Beschlüsse der HV.
  4. Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit getroffen. Getroffene Beschlüsse können mit ⅔-Mehrheit wieder rückgängig gemacht werden, sofern dies noch möglich ist.
  5. Die Hauptversammlung wird vom Vorstand einberufen
    • im Anschluss an die erste Vollversammlung der FSV zu Beginn jedes Semesters.
    • auf Antrag der FSV
    • auf Antrag von mindestens 15% der Mitglieder.
  6. Eine HV darf nicht in der vorlesungsfreien Zeit stattfinden.
  7. Eine HV muss mindestens drei Vorlesungstage vorher unter Angabe der Tagesordnung (TO) einberufen werden. Dies geschieht durch deutlich sichtbare Anschläge und Ankündigung in einer ordentlichen Sitzung der FSV.
  8. Die HV ist beschlussfähig, wenn sie ordnungsgemäß einberufen wurde.
  9. Die TO wird vom Vorstand festgelegt. Der Vorstand ist dazu verpflichtet, von Mitgliedern gewünschte Tagesordnungspunkte aufzunehmen.
  10. Zu den Punkten der TO wird das Wort in der Reihenfolge der Wortmeldungen erteilt (einfaches Handzeichen). Zwischen den einzelnen Redebeiträgen wird auf Antrag (doppeltes Handzeichen) das Rede- und Antragsrecht zur Geschäftsordnung erteilt. Auf Anträge zur Geschäftsordnung ist nur eine Gegenrede und keine Debatte zulässig. Anschließend hat sofort eine Abstimmung über den Antrag zur Geschäftsordnung zu erfolgen.
  11. Über die HV muss vom Vorstand ein Protokoll angefertigt werden. Dieses ist durch Veröffentlichung allen Mitgliedern der studentischen Fachschaft Mathematik/Informatik der Johannes Gutenberg-Universität zugänglich zu machen und zu Beginn der darauf folgenden HV zu genehmigen.

Als Geschäftsordnungsanträge sind zulässig:

  • Schluss der Redeliste
  • Schluss der Debatte
  • Redezeitbegrenzung
  • Zeitbegrenzung der Debatte zu einem Tagesordnungspunkt
  • sofortige Abstimmung über einen im Augenblick behandelten Antrag oder einen dazu eingebrachten Änderungsantrag
  • Nichtbefassung mit einem Antrag
  • Vertagung der weiteren Behandlung eines Tagesordnungspunktes
  • Aufhebung eines Geschäftsordnungsbeschlusses

§4.2 Vorstand

  1. Der Vorstand besteht aus 2 Mitgliedern.
  2. Die Vereinigung beider Positionen in einer Person (Personalunion) ist unzulässig.
  3. Die Mitglieder sind Kraft Amtes der/die Finanzreferent/in der FSV sowie ein weiterer gewählter Vertreter, der von der FSV zu bestimmen ist.
  4. Die Amtszeit der Vorstandsmitglieder Kraft Amtes erlischt mit dem Verlust der Voraussetzungen aus Punkt 3.
  5. Der Vorstand ist der HV gegenüber rechenschaftspflichtig und an deren Entscheidungen gebunden. Er muss zum Ende der Amtszeit einen ausführlichen Rechenschaftsbericht auf der HV darlegen.
  6. Der Vorstand führt die Geschäfte und ist bevollmächtigt, Entscheidungen über folgende Anträge der Mitglieder oder der FSV selbst zu treffen.
    • Vorfinanzierung der Fachschaftsarbeit.
    • Finanzieren von Anschaffungen für die studentische Fachschaft Mathematik/Informatik der Johannes Gutenberg-Universität Mainz im Gesamtwert von maximal 100 € pro Semester. Diese Schranke kann, falls nötig, auf einer HV erhöht werden.
  7. Der Vorstand kann nur einstimmige Entscheidungen treffen.
  8. Die Vorstandsmitglieder vertreten die Interessengemeinschaft gerichtlich und außergerichtlich im Sinne des §26 II BGB.
  9. Jedes Mitglied kann einen Antrag über die Abwahl eines Vorstandsmitglieds stellen. Dieser ist in schriftlicher Form beim Vorstand einzureichen. Er muss auf der nächsten HV behandelt werden. Die Abstimmung über einen solchen Antrag ist geheim. Vor der Abstimmung ist dem/der Betroffenen Gelegenheit zur Stellungnahme zu geben.

§5 Finanzen

  1. Der Vorstand hat unter persönlicher Verantwortung das Vermögen der Interessengemeinschaft zu verwalten.
  2. Es sind Kassenberichte anzufertigen und zum Ende der Amtszeit auf der HV im Rahmen des Rechenschaftsberichts vorzutragen.
  3. Das Vermögen darf ausschließlich zur Finanzierung von Fachschaftsarbeit der FSV genutzt werden.

§6 Auflösung der Interessengemeinschaft

  1. Über die Auflösung der Interessengemeinschaft beschließt eine Hauptversammlung mit ¾-Mehrheit, die mit diesem Tagesordnungspunkt einberufen werden muss.
  2. Das restliche Vermögen der Interessengemeinschaft darf ausschließlich zur Unterstützung der Studiengänge Mathematik, Informatik und Computational Sciences an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz verwendet werden.

§7 Änderungen der Satzung

  1. §§ 2, 3 und 6 können nur mit Zustimmung aller Mitglieder geändert werden.
  2. §7 ist unveränderbar.
  3. Die übrige Satzung darf nur auf Beschluss einer ¾-Mehrheit einer HV, die mit diesem Tagesordnungspunkt einberufen wurde, geändert werden.

§8 Inkrafttreten der Satzung

Diese Satzung tritt am 29. April 2010 auf der konstituierenden Hauptversammlung in Kraft.

satzung_von_igmi.txt · Zuletzt geändert: 2017/12/01 18:14 (Externe Bearbeitung)